Mit Auto oder Wohnwagen durch die USA?

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Ein Wort vorab für alle, die planen, mit einem Fahrzeug durch die USA zu reisen

Im Zusammenhang mit dem Führerschein muss erwähnt werden, das Fahrzeugvermieter (egal ob Auto oder Wohnwagen) ein Fahrzeug meist nur verleihen, wenn man mindestens ein Jahr im Besitz einer Fahrerlaubnis ist!! Sollte man unbedingt beachten!

Ein Problem ergibt sich allerdings für junge Leute!!! Je nach Verleiher wird ein Mindestalter für den Fahrer von 21 bis 25 Jahre gefordert (18 Jahre sehr selten.) Ist man unter 25 Jahre alt, muss man (wenn man das Fahrzeug überhaupt bekommt) mit einem Zuschlag von 10 Dollar pro Tag rechnen! Deshalb sollte man, wenn man jünger als 25 Jahre ist, den Wohnwagen bereits in Deutschland buchen, damit die Frage des Alters eindeutig geklärt werden kann. Nichts ist nervenaufreibender, als einen geeigneten Wohnmobilverleiher such zu müssen.

Haben Sie vor, sich am Steuer abzuwechseln, müssen Sie im Mietvertrag unbedingt alle Fahrer eintragen lassen. Das hat versicherungsrechtliche Bedeutung

Hat man sich zur Individualreise entschieden, kommt als nächstes gleich die Frage, wie fahre ich. Wer die Landschaft intensiv erleben möchte wird sicher die Straße wählen, denn viele Rundreisen nur mit Flugzeug oder Eisenbahn scheitern an den spärlichen Verbindungen (in dem angegebenen Gebiet).
Hinsichtlich der Frage Fahrt mit dem Auto und oder Fahrt mit dem Wohnmobil kann ich keine verbindliche Lösung vorschlagen. Hier muss man individuelle Vorlieben sprechen lassen. Ich war mit einem 25-Fuss-Wohnmobil (Jamboree) (für 4 Personen geeignet) unterwegs und hatte keinerlei Probleme damit Führerscheinklasse 3 reicht), obwohl ich noch nie in der Fahrzeuggröße über einen Opel - Vectra hinausgegangen war. Selbst durch die Innenstadt von San Francisco bin ich mit dem Ding durchgekommen (ohne anzuecken), obwohl es dort recht eng zugeht (wer schon mal dort war, kann es sicher nachvollziehen).

So ein Wohnmobil lässt sich wirklich einfach fahren. Mit Automatikgetriebe braucht man im Prinzip nur Gasgeben, wenn man fahren möchte und bremsen, wenn man anhalten möchte. Wem das ständige Ein- und Auspacken des Koffers leid ist, wählt das Wohnmobil. Allerdings nimmt man da auch das regelmäßige Dumpen (Entleerung der Toilette in Kauf) und das ständige Anschließen an den Wasserhahn (kann man auch mal sparen) und den Strom (in Nevada und Arizona wegen der hohen Temperaturen im Sommer ein Muss, denn sonst läuft bei Motorstillstand die Klimaanlage nicht), in Kauf.

Am Circus Circus ist ein Klasse Standplatz für Motorhomes in der Superstadt Las Vegas.
 

Die Standkosten für  ein Wohnmobil sind sehr unterschiedlich, liegen aber in der Spanne zwischen 10 Dollar und 60 Dollar, je nach Lage des Platzes, der Ausstattung (Strom, Entsorgung) und der Größe des Wohnmobiles.
Günstiger soll allerdings die Variante mit dem Auto sein, und Übernachtung in einer der wirklich vielen Motels (Bei Hotelbuchungen muss man beachten, dass in den ausgewiesenen Preisen meist die Hotelsteuer von 16,5% nicht enthalten ist. Ebenfalls ist meist das Frühstück nicht inklusive! Ein weitere Kostenfalle ist oft der Parkplatz! In den US-Hotels ist meist ein Parkplatz nicht inklusive. Dan können die Kosten für einen Parkplatz im Hotel schnell mal 40 Dollar pro Tag ausmachen (Beispiel aus San Francisco). Da kann ein Motel schnell preiswerter sein, auch wenn der Zimmerpreis höhere, denn beim Motel gehört in der Regel immer ein Parkplatzt kostenfrei dazu. - Wichtig bei Preisvergleichen! ), die wir auch abseits der Hauptrouten sehr viel gesehen haben (Hat uns ein Ehepaar versichert, die seit einem Jahr in Las Vegas eine Tankstelle betreiben und eine Green-Card ergattert hatten.). Auch kommt man an viele Sehenswürdigkeiten mit dem Auto besser ran (z.B. am Hoover-Dam kann man direkt im überdachtem Parkhaus parken, während man mit dem Wohnmobil auf einen der Außenparkplätze musste). Auch wenn der Shuttle-Bus (alle 30 min) kostenlos war, stand das Wohnmobil bei 40°C (Schattentemperatur) in der prallen Sonne!!! Aber die Kostenfalle bei ständigem Übernachten in Hotels und Motels ist die Verpflegung. Im Wohnmobil kann man sich schließlich sein Essen sehr preisgünstig selbst machen, denn Kühlschrank und Herd sind überall mit dabei!!
Nicht zu unterschätzen ist der Vorteil, dass man sich in so einem Wohnwagen eben auch mal schnell auf sein Bett legen kann, um sich während einer Rast zu entspannen. Es soll ja Urlaub und Erholung sein, und kein Stress. Wenn gar 2 Fahrer an Bord sind, kann Einer fahren und der Andere ruht mal kurz und kann sich dabei angenehmer strecken und entspannen, als ein vergleichbarer Mit Wagenfahrer. Es muss also schon echt bedacht werden.

Extratipp 1:
Übernachten am Straßenrand (gilt auch für Motorhomes) ist nur an Rastplätzen erlaubt (Ausnahme: In Nevada auch am Straßenrand). Ich empfehle aber, nur auf offiziellen RV Rastplätzen sich abzustellen, schon aus Sicherheitsgründen.

Wer Laptop und ähnliche Geräte mit nimmt, sollte darauf achten, dass sein Ladegerät auch wirklich 110 V verträgt, denn diese Spannung liegt auch am Wohnwagen vor, bzw. 12 V normale Bordspannung. Eventuell Universalgerät kaufen, siehe u.a. hier:
www.pearl.de



Wo gibt es günstig RV Parks?
Unter den Städten Los Angeles, San Francisco und Las Vegas habe ich die aus meiner Sicht besten RV Parks dieser Städte benannt. Für andere Städte sollten man unter diesen Anbietern suchen:

In der Hauptsaison und an Wochenenden sollte man lieber reservieren.

Tipp 1:
Um sich hinter her Scherereien zu ersparen, fragen Sie beim Ausleihen von Fahrzeugen immer nach (in die AGBs schauen!), ob das Rauchen im Fahrzeug erlaubt ist!

Tipp 2:
In Detschland gilt: Im Wohnmobil unterwegs nicht schlafen legen. Auch wenn die Fahrt noch so lang und anstrengend für die Mitfahrer ist, die Wohnmobil-Insassen dürfen sich unterwegs nicht schlafen legen. Das berichtete der ADAC in seiner Mitgliederzeitschrift "Motorwelt". Bei einem scharfen Bremsmanövers kann es lebensgefährlich sein, wenn man aus dem Wohnwagenbett fällt. In Deutschland droht ein Verwarnungsgeld,. Erwachsene, die bei einer Kontrolle erwischt werden, müssen 30 Euro bezahlen. Finden die Beamten ein ungesichert schlafendes Kind vor, bedeutet das für den Fahrer sogar ein Verwarnungsgeld in Höhe von 40 Euro und einen Punkt in Flensburg. Von ähnlichen Bestimmungen in einzelnen Bundesstaaten der USA habe ich schon gehört, kann aber zurzeit keine verlässliche Quelle angeben.

  

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www.mietwagen-usa.de

www.cardelmar.com



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