Verhaltensregeln in Gesellschaft und Natur
Anstand in den USA

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Verhalten in der Gesellschaft
Andere Länder, andere Sitten. Hier habe ich einige Regeln zusammengefasst, die auf meinen Seiten noch nicht genannt wurden. Für manche werden Sie eine Selbstverständlichkeit auch in Deutschland sein, manchen muss man es erst noch mal verdeutlichen:
  • Schwarze Amerikaner bezeichnen Sie unbedingt als - African Americans - , wenn Sie nicht unangenehm auffallen wollen.

  • Vordrängeln an Schlangen gilt als extrem unhöflich, auch bei kurzen Fragen. Im Supermarkt gilt schon dichtes Vorbeigehen als Drängeln, von Schubsen oder gar Ellenbogeneinsatz ganz zu schweigen. Der Amerikaner wartet im sicheren Abstand und macht sich mit "Excuse me" aufmerksam.



  • Fragen Sie nie nach der - Toilette - , sondern immer nach dem -Restroom-.

  • Auch hinsichtlich der Etikette beim Umgang mit Frauen gibt es Unterschiede. Es wird bei Begrüßungen häufig vorkommen, dass einer Frau nicht die Hand gereicht wird. Wird eine Frau von einem Mann zum Essen eingeladen, gilt es als extrem frech, wenn er dann nicht bezahlt!

  • Man stellt immer seinen Begleiter(in) vor, wenn man jemanden begrüßt!. Sind Sie aber ganz vorsichtig in Hinblick auf Komplimente (Kleidung und Aussehen), besonders gegenüber Frauen.

  • Frauen in den USA legen in der Öffentlichkeit sehr viel Wert auf Reinlichkeit. Insbesondere Körperbehaarung ist verpönt und wird nahezu täglich entfernt.

  • Es ist ein Ammenmärchen, dass man sich in den USA nur selten die Hand bei der Begrüßung reicht. Bei jungen Leuten ist es eigentlich schon üblich.

  • Trinken Sie nie in der Öffentlichkeit Alkohol. Wenn, dann so, dass die Flasche immer durch eine dunkle Tüte oder Beutel verdeckt wird.

  • Sprechen Sie nie über Politik. Es sei denn, Sie kennen jemanden schon seit Jahren gut. Ebenfalls sehr sensibel reagieren Amerikaner, wenn sie über ihr Verhältnis zu Waffen angesprochnen werden. Unbedingt vermeiden.

  • Fragen Sie bloß nicht die Amerikaner nach ihrem Alter!

  • Die Amerikaner sind religiöser als mancher in Europa denkt. Deshalb sollte man sich nicht zu Kirchenfragen äußern. Auch schmunzeln Sie nicht über die teils für uns scheinbar übertriebenen Nationalismus. Sie werden staunen, wie viele Amerikaner am Haus oder im Garten die USA-Flagge zeigen, auch wenn es keine Gedenktage sind!

  • Fingerfood:
    Outen Sie sich nicht gleich als Ausländer, wenn Sie Pommes oder Chicken Wings mit Messer und Gabel essen. Auch bei offiziellen Anlässen nimmt man die Finger.

  • Alkohol und Öffentlichkeit:
    Trinken Sie nie Alkohol in der Öffentlichkeit. Was zaghaft in einigen deutschen Städten angedacht wird, ist in den USA verboten. Unterstehen Sie sich, vielleicht gar in der City, mit der Flasche Bier in der Hand sich einfach irgendwo hinzusetzen! Auch von Ausländern wird so ein Verhalten nicht geduldet. Auch kein "Ballermann" am Strand. Das wird teuer!

  • Alkohol und Minderjährige:
    Alkoholkonsum (auch privat) ist in den USA für Jugendliche bis 21 Jahren nicht erlaubt. Das gilt auch für Ausländer.
    Wie rigoros die Behörden vorgehen, kann man an der Grenze zu Mexiko beobachten. In Mexiko ist Alkohol sehr billig und wird auch an Jugendliche ausgegeben. Bei der Einreise in die USA warten manchmal ganze Heerscharen von Polizisten mit Unmengen Handschellen ausgerüstet, um die Jugendlichen rauszufischen, die Alkohol getrunken haben. Schon bei Verdacht wird der Ausweis (Fahrerlaubnis) kontrolliert, und wer dann unter 21 Jahren ist, dem werden erst mal Handschellen angelegt und dann zur Blutprobe geführt. Nicht etwa nur bei Autofahrern, sondern auch bei Fußgängern!!!






Ansonsten gelten die üblichen Verhaltensregeln des guten Anstandes.



Verhalten in der Natur
Bedenken Sie immer, wenn Sie in den westlichen Bundesstaaten unterwegs sind, dass Sie sich im wahrsten Sinne des Wortes noch im "Wilden Westen" befinden! Unternehmen Sie Wäldern und abgelegenen Gegenden nichts allein.

  • Bedenken Sie, dass in den Wäldern an der Westküste meist schon ab Anfang Mai die Waldbrandsaison losgeht. Beachten Sie Hinweisschilder und Warndurchsagen im Radio. Soweit natürlich die Englisch Kenntnisse reichen. Die Waldbrände reichen oft bis nahe an Großstädte ran!

  • Hinterlassen Sie, wo Sie hingehen. Sie sind nicht in Mitteleuropa!!!

  • Allein in Kalifornien leben ca. 6.000 Pumas! Sie gelten im Prinzip als menschenscheu, trotzdem wurden Anfang Januar 2004 erst wieder ein Radfahrer tödlich, und eine weitere Radfahrerin schwer verletzt. Und das in einem Waldstück nahe der Riesenstadt Los Angeles!!.

  • Ziehen Sie immer feste Schuhe, wenn Sie in die Wälder gehen, umso mehr, wenn Sie in der Sierra Nevada oder den Rocky Mountains unterwegs sind.

  • In vielen Nationalparks (Yusemite Nationalpark) wird gewarnt, bei Übernachtungen im Wohnwagen kein Lebensmittel zu lagern. Oder gar Reste in die Natur zu werfen. Sie locken unweigerlich Bären an, die auch schon Wohnwagen verwüstet haben!!



  • Und auch in den Wüsten und Halbwüsten dieser Staaten sollten Sie immer beachten: Feste Schuhe, denn giftige Skorpione und Klapperschlangen nehmen keine Rücksicht auf Touristen.

  • Sobald Sie sich außer Sichtweite des Fahrzeuges befinden, sollten Sie in den heißen Wüsten und Halbwüsten immer eine Wasserflasche dabei haben.

  • An der Westküste der USA ist die Hai-Gefahr nicht zu unterschätzen. Erst im August 2004 ist wieder ein Badender getötet worden.


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