Tornado in den USA - Verhaltensregeln

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Tornado, auch Twister genannt

Tornados sich diese schlauchförmigen Wirbelstürme, die sich in den Staaten des mittleren Westens vo allem in der Zeit Mitte April bis Ende Juni entstehen und oft verheerenden Schaden anrichten. Vor allem die US-Staaten Oklahoma, Kansas, Texas und New Mexico sind öfter betroffen.
Ursache für dieses Wetterphänomen ist das Zusammentreffen warmfeuchter Luftmassen aus Golf von Mexiko und kalttrockener Luft aus nordwestlicher Richtung aus Kanada.
Das große Problem bei Tornados ist, dass sie ganz schwer vorhersagbar sind, sowohl zeitlich, als auch örtlich. Insbesondere der für die Tornados typische Schlauch ändert recht oft seine Richtung und das Auftreffen auf den Erdboden kann man kaum vorhersagen. Tornados können sich sogar innerhalb von 20 Minuten ausbilden.


Verhaltensregeln bei Tornados:

Viel kann man da nicht raten. Einige Tipps habe ich mal zusammengetragen:

  • In der Tornadosaison sollte man, wenn man in den Staaten Oklahoma, Kansas, Texas und New Mexico unterwegs ist, in jedem Fall immer das Radio anhaben, um eventuell rechtzeitig die Warnmeldungen mitzubekommen.



  • Am sichersten aufgehoben ist man in festen Steinhäusern und das erst recht, wenn man im Keller Schutz suchen kann, was auch unbedingt dringst empfohlen wird.

  • In den Tornado gefährdeten Gebieten sollte man beim Anmieten Wohnungen und Wohnhäuser meiden, die keinen Keller oder zumindest einen unter der Erde liegenden Schutzraum haben, wenn man sich in der Tornado-Saison einmietet.

  • Als Ortsfremder sollte man versuchen eine Tiefgarage in einem Einkaufscenter, so vorhanden, zu erreichen. Aber auch in andere öffentliche Gebäude sollten Sie versuchen zu flüchten, denn dort haben Sie wenigsten die Chance nicht als fremder Eindringling abgewiesen zu werden.

  • Auch wenn es vielleicht schwer fällt. Lieber in ein Haus flüchten, so es möglich ist, als im Auto sitzen bleiben. Bei Tornados sind schon genügend Autos (selbst LKW) durch die Luft gewirbelt worden. Ganz besonders Wind anfällig sind Wohnwagen.

  • Hat die Wohnung keinen Keller, dann ist in der Regel der Raum am sichersten, der kein Fenster hat, meist der Flur. Dabei darauf achten, dass kein Schrank umfallen kann und nicht vor einer Tür liegt, die Richtung Flur öffnet (falls die Tür doch vom Winddruck aufgeschlagen wird. Hintergrund ist, dass bei so einem Tornado durch das Fenster oft mitgerissene Teile in die Zimmer geschleudert werden.

  • Ist kein Flur vorhanden, dann bietet auf Grund der Stabilität das Bad oft den größten Widerstand. Ob dabei die Badewanne das beste "Versteck" ist, streiten sich noch Experten. In jedem Fall sollte man, so auch kein Bad vorhanden, wenigstens das Zimmer aufsuchen, dass nicht auf der Windseite das Tornados liegt.

  • Kein Spaß: Experten halten den Platz unter einem Bett oder einem Sofa noch für den sichersten Ort. Auch ein umgelegten massiver Kleiderschrank kann recht gut vor den bei solchen Tornados mitgerissenen durch die Luft fliegenden Teile schützen. Besonders dann, wenn keine Zeit blieb, Fenster mit Brettern zu vernageln.



  • Erwischt Sie so ein Tornado in freiem Gelände, so sind Brücken und Unterführungen der unsicherste Standort. Durch Staueffekte ist dort der Winddruck oft noch größer, als in der freien Landschaft.

  • Tornados zu umfahren grenzt schon an Harakiri. Wenn der Tornado auf Sie zu kommt, raten Experten, eine 90 nach rechts oder links abbiegende Straße zu benutzen und möglichst lange und schnell das Weite zu suchen. Oft kommt ein Tornado nicht allein. Gibt es keine Abbiegemöglichkeit, dann wenigstens versuchen dem Tornado davon zu fahren. Zwar wird Sie der Tornado mit großer Wahrscheinlichkeit einholen, aber Sie verschaffen sich aber doch noch ein zeitliches Polster, in der Sie hoffen können, dass der gefährliche Schlauch doch noch vom Erdboden abhebt, oder sich seine Zugrichtung ändert, was nicht so selten der Fall ist.

  • Für den Extremfall, wenn man dem Tornado nicht mehr ausweichen kann, gibt es keine verlässliche Regel. Bleibt man im Fahrzeug kann der Sturm das Auto sehr leicht mitreißen, weil der Wind ja unter das Fahrzeug kommt und so nach oben mitreißen kann. Oft wird dann gesagt, lieber das Auto verlassen und, so vorhanden, in einem möglichst tiefen Graben flach hinlegen und sich möglichst gut an etwas festkrallen. Allerdings leichter gesagt, als getan. Wenn Sie so einem Tornado doch noch entrinnen, feiern Sie es wie einen Sechser im Lotto.

Mehr als diese allgemeinen Ratschläge kann man nicht geben. Und wenn sich ein Tornado nähert, achten Sie einfach auf das Verhalten Einheimischen. Die sind im Allgemeinen besser mit der Situation vertraut. Wer längere Zeit mal in der Tornadoregion gelebt hatte, konnte durch die Medien schon mehr Erfahrungen sammeln..


 

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