Verhaltensregeln an US-Stränden

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An den US-amerikanischen Stränden ist einiges zu beachten, was den deutschen Urlaubern in den meisten Fällen nicht so bekannt ist:

  • An fast allen Stränden gilt das Verbot der Barbusigkeit. Urlauberinnen werden gnadenlos zur Kasse gebeten, wer oben ohne am Strand liegt. Von FKK ganz zu schweigen.
  • Sie träumen von Sex am Strand? Vergessen Sie es ganz schnell. Bringt neben einer saftigen Geldstrafe mindestens einen Tag Haft, je nach Polizist und Richter auch bis zu 6 Monaten!
  • Trinken Sie nie Alkohol in der Öffentlichkeit. Auch von Ausländern wird so ein Verhalten nicht geduldet. Auch kein "Ballermann" am Strand. Das wird teuer!
  • Auch mit Kindern am Strand muss man einiges beachten. Auch Kinder dürfen nicht nackt am Strand rumlaufen, selbst kleine Mädchen müssen eine Top tragen. Babys müssen eine Windel tragen. Diese Regeln gelten auch für Schwimmbäder und Hotel-Pools.
  • Gehen Sie nur dort ins Wasser, an denen der Strand auch unter Beobachtung steht. Es gibt gefährliche Unterströmungen, die zeitweise Auftreten.
  • An der gesamten Westküste besteht Hai-Gefahr!! Erst kürzlich (2003 + 2004) ist darauf ein tödlicher Unfall in der Nähe von Morro Bay (Zw. LA und San Francisco) zurückzuführen . Baden Sie vor allem nicht dort, wo Robben in der Nähe sind. Sie sind die Lieblingsspeise der Haie.
  • An vielen Stränden gilt auch ein Rauchverbot! Zumindest habe ich da einige Verbotsschilder gesehen.
    Im Großraum Los Angeles ist mittlerer weise an fast allen Stränden das Rauchen Verboten! Zuwider Handlungen werden z. B. in Santa Monica mit 250 Dollar Strafe belegt!
  • An vielen Stränden habe ich auch ein Verbotsschild entdeckt, dass das Telefonieren mit dem Handy verbietet! Hier sollte man aufpassen. Siehe auch am entsprechenden Absatz bei LA - Küste.
  • Auf keinen Fall sollte man sich in die parallel zum Strand führende Fahrspur der Lifeguards legen. Da werden sie echt ungemütlich.
  • Umziehen am Strand und vielleicht unterm Handtuch als Mann schnell die Badehose wechseln? Lassen Sie sich nicht von Streifenpolizisten erwischen. Schon mancher Tourist musste Strafe zahlen.
  • Das Umziehen der Badesachen unter einem Handtuch kann schon als öffentliches Ärgernis angesehen werden. Gehen Sie unbedingt in vorhandene Umkleidekabinen. Männer sollten zum Baden Shorts anziehen. Je knapper die Badehose, umso mehr wird die Nase gerümpft.
  • Die US-amerikanische Pazifikküste ist leider nicht mit hohen Wassertemperaturen verwöhnt. Im Juli ist das Wasser sogar noch empfindlich kalt. Das sollte man beachten, wenn mit Kindern am Strand ist. Auch Erwachsene sollten beachten, das einem in diesem kühlen Wasser schneller die Kräfte verlassen
  • Auch sollte man beachten, dass die Wellen hier eine enorme Kraft haben. Deshalb sollte man nicht in der Nähe von ins Meer reagenden Buhnen und Seebrücken baden!
  • Wenn Sie ein Schild sehen mit - Clothing Optional Beach -,dann haben Sie einen FKK-Strand gefunden!





Ansonsten gelten die üblichen Verhaltensregeln, wenn man im Meer badet.

Aktuelle Warnung:
Sonntag, 25. Dezember 2005: Ein weißer Hai hat vor der amerikanischen Westküste am beliebten Strand bei Tillamook Head im nördlichen Oregon einen Surfer angegriffen. Er trug Bißwunden an Wade und Fußgelenk davon, berichteten US-Medien.

Ergänzung als aktuellem Anlass:
Die gesamte Westküste Amerikas ist von Feuerland im Süden bis Alaska im Norden auch Tsunami gefährdet. Zumindest in den Gebieten der USA und Kanadas besteht seit 1948 ein Frühwarnsystem, Pacific Tsunami Warning Center (PTWC). Sollte Tsunami-Alarm ausgelöst werden (am Strand heulen Sirenen, Warnung in Funk und Fernsehen), verlassen Sie die Küstengebiete und suchen Sie unbedingt höher gelegene Stadtteile auf! Ein wesentliches Anzeichen kann sein, dass sich das Wasser von der Küste weit zurückzieht, bevor dann die eigentliche Welle folgt. Seit 1990 gab es im Pazifik 11 Tsunamis.

  • Am Karfreitag (28.3.1964)löst ein Erdbeben vor Alaska an der gesamten Westküste der USA eine Flutwelle aus. In Alaska kommen 107, in Oregon vier und in Kalifornien elf Menschen ums Leben.
  • Am 9 Juli 1958 entstand im Lituya Bay (Alaska) eine 524 m hohe Welle durch einen Erdrutsch. Begünstigt allerdings, weil sich die Welle in einem Fjord bildete und sehr begrenzt wirkte, und das zum Glück in menschenleerem Gebiet.


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