Sicherheitshinweise für einen Strandbesuch am Pazifik der USA - Sicherheit am Meer - Tsunami

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Für die Sicherheit der Strandbesucher wird in den USA doch einiges geboten. Die Fahrzeuge der Lifeguards sind allgegenwärtig. Mit Ferngläser werden die Strände ständig beobachtet, und wenn sich etwas verdächtiges tut, kommen sie gleich mit Ihren Fahrzeugen angebraust. An vielen Stränden wird da meist sogar ein extra Fahrstreifen freigehalten, in dessen Bereich man sich mit seinem Strandzeug nicht breit machen darf.





Auch achten die Lifeguards darauf, dass man nicht zu weit raus schwimmt, denn der Pazifik mit seinen vielen Strömungen und Unterströmungen ist bei den Gefahren nicht zu unterschätzen. Da das Wasser vor allem im Juni/Juli in LA und nördlich davon noch empfindlich kühl ist, können einem schnell die Kräfte verlassen und wenn dann gar noch eine ungünstige Strömung hinzukommt besteht schnell eine große Gefahr. Wer zum Surfen nach LA kommt, sollte seinen Neoprenanzug (soweit vorhanden) mitbringen, denn es ist doch ein bisschen gemütlicher, ob der Kühle des Wassers.
Auch für Kinder sind die plötzlich ankommenden großen Wellen nicht ungefährlich. Hier müssen die Eltern mehr auf der Hut sein, als wenn man nur am heimischen Baggersee ist.
Als Schwimmer sollte man drauf achten, dass man nicht zwischen die Surfer gerät, denn sonst kann man sich schon mal einen blauen Fleck holen, wenn man dabei übersehen wird.
Und zu den üblichen Sicherheitsmaßnahmen an einem Strand gelten die gleich Vorsichtsmaßnahmen wie an allen Stränden der Welt. Das man auf seine Sachen Acht gibt und nicht unbeobachtet lässt, sollte in allen Ländern üblich sein.

An der gesamten Westküste der USA besteht Hai-Gefahr!! Im Norden ist diese Gefahr größer, als südlichen Bereich. Erst kürzlich (2003 + 2004) ist darauf ein tödlicher Unfall in der Nähe von Morro Bay (Zw. LA und San Francisco) zurückzuführen. Aber auch der sichere Süden täuscht. Im April 2008 gab es am Tide Beach bei San Diego ein tödliche Haiattacke auch einen Schwimmer!
Deshalb finden Sie nachfolgende Tipps was man wo wie beachten sollte.
Tipps bei Haigefahr

Tsunami an der Westküste USA
Ergänzung als aktuellem Anlass:
Die gesamte Westküste Amerikas ist von Feuerland im Süden bis Alaska im Norden auch Tsunami gefährdet. Zumindest in den Gebieten der USA und Kanadas besteht seit 1948 ein Frühwarnsystem, Pacific Tsunami Warning Center (PTWC). Sollte Tsunami-Alarm ausgelöst werden (am Strand heulen Sirenen, Warnung in Funk und Fernsehen), verlassen Sie die Küstengebiete und suchen Sie unbedingt höher gelegene Stadtteile auf! Ein wesentliches Anzeichen kann sein, dass sich das Wasser von der Küste weit zurückzieht, bevor dann die eigentliche Welle folgt. Seit 1990 gab es im Pazifik 11 Tsunamis.

  • Am Karfreitag (28.3.1964)löst ein Erdbeben vor Alaska an der gesamten Westküste der USA eine Flutwelle aus. In Alaska kommen 107, in Oregon vier und in Kalifornien elf Menschen ums Leben.
  • Am 9 Juli 1958 entstand im Lituya Bay (Alaska) eine 524 m hohe Welle durch einen Erdrutsch. Begünstigt allerdings, weil sich die Welle in einem Fjord bildete und sehr begrenzt wirkte, und das zum Glück in menschenleerem Gebiet.

 

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