Führerschein in den USA - Welche Möglichkeiten?

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Vorher gut prüfen!

Wer auf der sicheren Seite liegen möchte, beantragt frühzeitig vor Reiseantritt seinen internationalen Führerschein. Der wird in allen Bundesstaaten auch in den entlegensten Winkeln von allen Polizisten erkannt und anerkannt. Es kommt immer wieder zu Meldungen, dass Polizisten abseits der Touristengebiete den deutsche Führerschein (vom alten DDR-Führerschein gar nicht zu reden, der überhaupt nicht mehr anerkannt wird) nicht kennen und dann erst auf der Polizeistation wieder ein Unzahl von Telefongesprächen geführt müssen, ehe man weiterfahren kann. Das kann den Tourenplan kräftig durcheinander bringen und hebt nicht gerade die Urlaubsstimmung.

Wer länger in den USA unterwegs ist (halbes Jahr und länger) sollte ins Auge fassen, ob er nicht gleich eine Führerschein in dem Bundesstaat erwerben erwerben will, in dem er am häufigsten unterwegs ist. Hat einen Vorteil darin, dass man seinen eigenen Führerschein eventuell schonen kann, siehe am Seitenende Extratipp 2.

US-Führerschein

Die Möglichkeiten, einen US-Führerschein zu erwerben, sind allerdings sind nach dem Terroranschlag vom 11.09.01 deutlich eingeschänkt worden. Wobei man beachten muss, dass es in den einzelnen Bundesstaaten unterschiedliche Regelungen gibt. Hier einige Stichpunkte

  • Abgesehen von Ausnahmen liegt das Mindestalter bei 16 Jahren.
  • Viele Bundesstaaten stellen einen Führerschein nur noch aus, wenn eine Greencard oder eine Arbeitserlaubnis vorliegt. Bei Austauschschülern ist dieser Führerschein meist in die Laufzeit des zugehörigen Visums gekoppelt. Oft wird sogar nur noch eine befristete Fahrberechtigung ausgestellt, die noch an Bedingungen geknüpft sein kann (Wiederholungsprüfung, Entscheidung eines Richters, Sprachtest usw.).
  • Voraussetzungen für den Führerschein sind: Bestehen einer schriftlichen theoretischen und einer praktischen Fahrprüfung, Englische Sprachkenntnisse, Nachweis über die Kenntnis der Verkehrszeichen, Sehtest und für Ausländer der Nachweis des legalen Aufenthaltes in den USA.
  • Die Kosten der Fahrausbildung sind so unterschiedlich, dass man keine Angaben dazu machen kann. Im günstigsten Fall (im Rahmen Hochschulaus) zahlt mam bei 200 Dollar.
  • Für die Ausstellung des Führerscheins muss man je nach Bundesstaat nochmals 10 bis 120 Gollar rechnen.
Und lösen Sie sich von der falschen Vorstellung, dass man nur mal ums Haus fahren muss, um einen Führerschein zu bekommen. Nur wer bereits einen Führerschein besitzt, kann mit Erleichterungen rechnen und muss oft nur eine Sprachtest und eine praktische Prüfung nachweisen.

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Tipps zum Führerschein

Extratipp 1:
Amerikanische Polizisten sollen schnell im Einkassieren von Führerscheinen sein. Wer clever ist, gibt seinen internationalen Führerschein hin, dann hat er, wenn es zu Verzögerungen bei der Herausgabe kommt, immer noch seinen eigenen Führerschein am Mann. Man darf sich nur nicht in der gleichen Stadt nochmals erwischen lassen. Tipp kam zu mir per E-Mail, habe es nicht probieren müssen.

Extratipp 2:
Viele Autoverleiher und auch manche Polizisten akzeptieren den internationalen Führerschein nur in Verbindung mit dem nationalen Führerschein. Also immer beide Führerscheine einstecken, am besten getrennt.

Extratipp 3:
Im Zusammenhang mit dem Führerschein muss erwähnt werden, das Fahrzeugvermieter (egal ob Auto oder Wohnwagen) ein Fahrzeug meist nur verleihen, wenn man mindestens ein Jahr im Besitz einer Fahrerlaubnis ist!! Sollte man unbedingt beachten!

Wichtiger Hinweis:
Wer seinen Personalausweis so zurechtschneidet, dass er besser in die Geldbörse passt, macht den Ausweis ungültig mit allen Konsequenzen. Selbst provisorische Personaldokumente werden von einigen Airlines nicht anerkannt! Also nicht diesen Unsinn machen.
Analog gilt das auch für den Internationalen Führerschein.

 

Und kommen sie gut durch die USA, ohne den Führerscheein vorzeigen zu müssen. Viel Spaß.

 

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