Erdbeben und Tsunami in Kalifornien - USA - Verhaltensregeln

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Einleitung

Wer in Kalifornien Urlaub machen will, oder gar dort leben will, muss sich mit einer Gefahr vertraut machen: Erdbeben!
Insbesondere die Gebiete entlang der Küste sind stark erdbebengefährdet. Eingeschlossen dabei die großen Städte, wie Los Angeles und San Francisco (Hier liegt das letzte schwere Erdbeben gar nicht so lange her. Man darf sich dabei aber auch nicht verrückt machen lassen. Allein in Los Angeles sollen jährlich über 10.000 Beben registriert werden, von den ca. 100 überhaupt zu verspüren sind. Meist sind es Beben der Stärke 3 oder 4 der Richterskala. Wobei nicht in allen Teilen der Stadt solche Beben zu verspüren sind. Meine Tochter hat im Zeitraum Feb. - Sep. 2001 wohl nur 2 -3 Erdstöße bewusst wahrgenommen (Gardena und Torrence)).
Wenn man seriösen Wissenschaftlern glauben soll, wird es mit über 60%-Wahrscheinlichkeit bis zum Jahre 2032 in San Francisco ein schweres Erdbeben geben.

Verhaltensregeln bei Erdbeben:

Viel kann man da nicht raten. Einige Tipps habe ich mal zusammengetragen:

  • Wenn man im Freien ein Beben verspürt, sollte man sich schnellstens von Gebäuden entfernen, da auch bei leichten Beben Teile herunterfallen könnten. Auch sollte man sich von Brücken und Hochspannungsleitungen fernhalten.
  • Befindet man sich in einem Gebäude, sollte man sich unter einen stabilen Türrahmen stellen (stabiler Tisch) und von hohen Schränken fernhalten.
  • Gas abstellen, wenn man noch Zeit dafür hat.
  • Man sollte sich schon beim Betreten unbekannter Gebäude merken, wo befinden sich Nottüren, Treppenhäuser und ähnliche Fluchtmöglichkeiten ins Freie. Denn bei einem Erdbeben wird schon zentral meist schlagartig der Strom abgeschaltet, um Brandgefahren vorzubeugen.
  • Wenn der Strom noch da ist, Fernseher und Radio anstellen und Nachrichten suchen.
  • Ergänzung als aktuellem Anlass:
    Die gesamte Westküste Amerikas ist von Feuerland im Süden bis Alaska im Norden auch Tsunami gefährdet. Zumindest in den Gebieten der USA und Kanadas besteht seit 1948 ein Frühwarnsystem, Pacific Tsunami Warning Center (PTWC). Sollte Tsunami-Alarm ausgelöst werden (am Strand heulen Sirenen, Warnung in Funk und Fernsehen), verlassen Sie die Küstengebiete und suchen Sie unbedingt höher gelegene Stadtteile auf! Ein wesentliches Anzeichen kann sein, dass sich das Wasser von der Küste weit zurückzieht, bevor dann die eigentliche Welle folgt. Seit 1990 gab es im Pazifik 11 Tsunamis.
    • Am Karfreitag (28.3.1964)löst ein Erdbeben vor Alaska an der gesamten Westküste der USA eine Flutwelle aus. In Alaska kommen 107, in Oregon vier und in Kalifornien elf Menschen ums Leben.
    • Am 9 Juli 1958 entstand im Lituya Bay (Alaska) eine 524 m hohe Welle durch einen Erdrutsch. Begünstigt allerdings, weil sich die Welle in einem Fjord bildete und sehr begrenzt wirkte, und das zum Glück in menschenleerem Gebiet.
Mehr als diese allgemeinen Ratschläge kann man nicht geben. Und wenn die Erde tatsächlich mal wackelt, achten Sie einfach auf das Verhalten Einheimischen. Die sind im Allgemeinen besser mit der Situation vertraut. Wer längere zeit mal in Los Angeles gelebt hat, wird immer wieder mal feststellen, dass die Erde bebt.

 

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